Donnerstag ist Freitag – Vier Tage Arbeit

Nach einer 40 Stunden Woche blicken die meisten sehnlichst auf das Wochenende – Freiheit, Sonne genießen, Freunde treffen und vor allem: Neue Energie tanken! Was wäre aber, wenn die Woche donnerstags schon enden würde? Wären wir zufriedener und zudem auch noch produktiver bei der Arbeit? Einige Unternehmen haben bereits die 4-Tage-Woche eingeführt und positive Erfahrungen damit gemacht. Hier findet ihr die sieben aussagekräftigsten Argumente für eine 4-Tage-Woche:

1. Produktivität steigern

Wer länger arbeitet, der ist unproduktiver. Diese Aussage wird sehr schnell verdeutlicht, wenn man beispielsweise auf die Arbeitszeit der Griechen schaut. Die hatten 2013 die zweitlängste Arbeitszeit nach Korea und trotzdem ging es der Wirtschaft eher schlecht als recht. In Deutschland hingegen arbeiten wir mehr als ein Viertel weniger und haben dabei 70 Prozent mehr Output. Und mal ehrlich: Effektiv wird doch nur zwei bis drei Stunden am Tag gearbeitet (abgezogen der Meetings, der Mittagspause, etc.)

2. Gesundheit steigern

Es gibt zwei Arten von Mitarbeitern: Die einen dehnen das Mittagessen ewig aus, die anderen schlingen es in Sekunden hinunter oder lassen es gleich ganz ausfallen. Die Folge ist ungesunde Ernährung, Übergewicht und Krankheit. Wer länger arbeitet, der hat ein höheres Schlaganfall-Risiko und auch das Risiko Herzinfarkt zum Beispiel hängt mit der länge der Arbeitszeit zusammen. Und mal am Rande: Wer weniger arbeitet, der hat auch mehr Zeit für Sport.

3. Kreativität steigern

Durch die freie erholende Zeit, die man nicht an seinem Arbeitsplatz verbringt, lernt man wieder kreativ zu sein. Es geht nicht darum schneller zu arbeiten, sondern klüger!

4. Glücklich sein

Es gibt viele Menschen, die so lange arbeiten, dass es sie auf Dauer unglücklich macht. Einige Glücksfaktoren hängen mit der Arbeit zusammen. Pendeln beispielsweise lässt dem Stress freie Bahn auf euer Gemüt. Freizeit, Hobbies, eine gute Mahlzeit, Freunde und Familie hingegen bewirken das Gegenteil. Um das jedoch auszuleben, benötigt es Lebenszeit.

5. Die Welt zu einem besseren Ort machen

Weniger arbeiten dient der Gesellschaft. Arbeitszeit zu reduzieren bedeutet nicht, dass Faulheit siegt. Viele nehmen sich mehr Freizeit wegen ihren Kindern oder weil die eigenen Eltern Hilfe benötigen. Die Zufriedenheit der Mitarbeiter wird durch mehr Freizeit enorm gesteigert und so wird man auf der Straße bestimmt das ein oder andere Lächeln mehr sehen können. Und was kann daran falsch sein?

6. Das Klima schonen

Dass eine reduzierte Arbeitszeit das Klima schont, haben Wissenschaftler bereits errechnet. Es ist viel weniger Transportaufwand von Nöten, um jeden Berufstätigen von seiner Wohnung ins Geschäft zu befördern.

7. Gerechtigkeit

Ein Arbeiter mit Vollzeit-Job in Deutschland arbeitet durchschnittlich 41,4 Stunden pro Woche. Bei Teilzeitjobs sind es nur 19 Stunden. Auf alle Arbeitnehmer gerechnet ergibt sich eine Arbeitszeit von 35,2 Stunden. Wie viele Jobs wären gewonnen, wenn es weniger Überstunden geben würde?

Sophie Mathis
Sophie Mathis

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